Wie man bessere Gespräche führt - auchwenn man sich nicht einig ist
Die Bedeutung der zwischenmenschlichen Beziehungen (bzw. des Mangels daran) wurde durch die Pandemie in ein grelles Licht gerückt. Weil so viele andere Dinge weggefallen sind, sind die Menschen, mit denen wir uns verbunden fühlen, die wir vermissen und mit denen wir nicht auf einer Wellenlänge liegen, in den Vordergrund gerückt.
Wir sind den Menschen, die unsere Ansichten teilen, näher als je zuvor und von denen, die sie nicht teilen, weiter entfernt. Unser Bedürfnis, uns gegenseitig davon zu überzeugen, dass wir Recht haben, ist stark, aber je mehr wir uns bemühen, desto mehr fragen wir uns, warum es so schwer ist, die Meinung anderer zu ändern.
Wir bei Firewood sind der Meinung, dass gute Menschen gute Geschäftsleute sind - sowohl für die Mitarbeiter als auch für diejenigen, mit denen wir zusammenarbeiten. Es ist uns wichtig, als Individuen zu wachsen und Menschen mit der Würde und dem Respekt zu behandeln, den sie verdienen. Wir arbeiten mit unseren Kunden zusammen, um ihre Standards in Bezug auf Vielfalt, Inklusion und Barrierefreiheit zu verbessern, und möchten sicherstellen, dass sich jeder in unserer Arbeit gesehen und vertreten fühlt. Im Sinne einer integrativen und authentischen Kultur wollen wir uns gegenseitig als Menschen respektieren - auch wenn wir unterschiedlicher Meinung sind. Deshalb haben wir uns ein paar Techniken einfallen lassen, die Ihnen helfen, produktivere Gespräche zu führen.
Das menschliche Dilemma
Unzählige Studien haben gezeigt, dass menschen nicht rational sind wenn es um die Bildung von Überzeugungen geht. Wenn wir uns einmal eine Meinung gebildet haben, halten wir an ihr fest - und keine noch so harten Fakten können unsere Meinung ändern. In ihrem Buch, "Das Rätsel der Vernunftkommen die Kognitionswissenschaftler Hugo Mercier und Dan Sperber zu dem Schluss, dass dies darauf zurückzuführen ist, dass der Mensch die Vernunft entwickelt hat, um herauszufinden, wie er am besten mit den Menschen in seinem Umfeld zusammenarbeiten kann, und nicht, um sich mit philosophischen Dilemmata herumzuschlagen. Wenn also soziales Verhalten für unser Überleben wichtiger ist als intellektuelles Denken, dann ist es nur logisch, dass es nicht einfach ist, jemanden umzustimmen (und dass das bloße Aufzeigen von Fakten nicht wirklich funktioniert). Was also dann?
Wie man Gespräche führt, die nicht in Gebrüll enden
Um ein echtes Gespräch zu führen und vielleicht sogar eine tief verwurzelte Überzeugung zu ändern, muss man zunächst eine menschliche Verbindung herstellen. Die Person, mit der Sie sprechen, muss sich sicher, respektiert und gehört fühlen, bevor sie Ihnen zuhören kann. Das kann viel Selbstbeherrschung und Geduld erfordern, aber egal, wie sehr Sie anderer Meinung sind, müssen Sie zuerst den Menschen hinter der Überzeugung sehen.
Technik 1: Vermitteln Sie das Gefühl, gehört zu werden
Jemandem wirklich zuzuhören und ihm das Gefühl zu geben, gehört zu werden, ist der Schlüssel zu einem produktiven Gespräch. Das kann sehr schwierig sein, wenn Sie eine andere Meinung haben, aber atmen Sie tief durch und lassen Sie Ihren Gesprächspartner seine Meinung vollständig äußern. Bevor Sie etwas erwidern, sollten Sie das Gehörte in Ihren eigenen Worten wiedergeben. Erwähnen Sie alles, dem Sie zustimmen, und erzählen Sie, was Sie aus dem Gesagten gelernt haben. Durch diese Technik fühlen sich die Gesprächspartner gehört und respektiert genug, um ihre Wachsamkeit zu verringern und sich möglicherweise Ihre Gegenargumente anzuhören, ohne defensiv zu sein. Tun Sie dies bei jedem Schritt des Gesprächs, nicht nur zu Beginn.
Technik 2: Stellen Sie Fragen
Wenn Sie mit den Überzeugungen einer Person nicht einverstanden sind, sollten Sie der Versuchung widerstehen, sie zu durchlöchern. Stellen Sie stattdessen eine Menge detaillierter Fragen - so höflich wie möglich. Sie werden nicht nur weniger defensiv auf Ihre Neugier reagieren, sondern vielleicht auch feststellen, dass sie nicht so viel wissen oder verstehen, wie sie dachten, und ihre eigene Überzeugung neu bewerten.
Technik 3: Die Dinge in die richtige Perspektive rücken
Wenn jemand eine starke Aussage macht, die Ihnen nicht gefällt, sollten Sie, anstatt sofort zu widersprechen, den Betreffenden bitten, die Sache zu relativieren. Wenn jemand z. B. sagt: "Was in unserer Besprechung vorhin gesagt wurde, hat mich wirklich verärgert", bitten Sie ihn, seine Verärgerung auf einer Skala von 1 bis 10 zu beziffern. Wenn sie etwas anderes als 10 sagen, bitten Sie sie zu erklären, warum es weniger war. Dadurch werden sie gezwungen, Ihnen ein Gegenargument zu ihrer starken Aussage zu liefern, was diese abschwächt und Ihnen die Möglichkeit gibt, sie weiter zu hinterfragen.
Führen Sie mit Freundlichkeit
Wir sind biologisch so programmiert, dass wir uns unwohl - ja sogar unsicher - fühlen, wenn wir mit Menschen sprechen, die nicht so denken wie unsere soziale Gruppe. Der Schlüssel zu allen drei oben genannten Techniken liegt darin, aufrichtig und freundlich zu sein und die "Gegner" daran zu erinnern, dass wir, auch wenn wir nicht die gleichen Überzeugungen haben, etwas Größeres gemeinsam haben: unsere Menschlichkeit. Und obwohl es heute viele wirklich schädliche Überzeugungen in der Welt gibt, die sich nur mit mehr als Freundlichkeit auflösen lassen, bringt uns das Erreichen eines Punktes, an dem wir mit Menschen, mit denen wir nicht übereinstimmen, reden können, ohne sie anzuschreien, einen Schritt näher an eine Welt heran, in der wir uns durch etwas Größeres definieren können als den sozialen Kreis, in dem wir uns wohl fühlen.
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